Arbeitskräfte aus Vietnam und Asien: So läuft das Verfahren

Rekrutierung, Qualifikationsprüfung, Arbeitspapiere, Anreise: Was Betriebe wissen müssen, bevor sie Personal aus Vietnam, Südasien oder Zentralasien einplanen.

Team internationaler Arbeitskräfte verlässt mit Koffern und Schutzhelm die Ankunftshalle eines Flughafens

Personal aus Osteuropa steht in der Regel in 7 bis 10 Tagen im Betrieb. Für Arbeitskräfte aus Vietnam, den Philippinen, Indien, Nepal, Pakistan oder den zentralasiatischen GUS-Staaten gilt dieses Fenster ausdrücklich nicht. Wer aus Drittstaaten rekrutiert, plant mehrere Monate ein, bis die nötigen Arbeitspapiere im Herkunftsland vorliegen. Genau deshalb lautet unser Verkaufsargument nicht Geschwindigkeit, sondern Planbarkeit: Sie wissen in jedem Schritt, woran Sie sind.

Am Anfang steht die Rekrutierung vor Ort. In Vietnam arbeiten wir über unser eigenes Netzwerk, in Süd- und Zentralasien über Partner. Ausgewählt wird nach Ihrem Anforderungsprofil, nicht aus anonymen Listen. Wir kennen die Kandidaten, bevor Sie sie kennenlernen, und das ist bei einem mehrmonatigen Verfahren der entscheidende Unterschied.

Der zweite Schritt ist die Qualifikations- und Sprachprüfung. Zertifikate, dokumentierte Berufspraxis und Arbeitsproben gehören zu jeder Auswahl. Bei Schweißern prüfen wir nach Verfahren, also MAG, WIG und Elektrode, nicht nach Papierlage. Auf Wunsch führen wir Video-Interviews gemeinsam mit Ihrem Betrieb durch, bevor eine Entscheidung fällt.

Danach kommen die Papiere. Diesen Teil verantwortet das Partnerunternehmen im Herkunftsland: Es organisiert Arbeitserlaubnis und die übrigen Unterlagen, wir beraten nicht zu Visa und übernehmen keine Behördengänge im Ausland. Ob eine Unterlage rechtlich für Ihren Einsatz trägt, prüft Ihr Betrieb, und eine Garantie auf behördliche Entscheidungen kann seriös niemand geben. Unsere Rolle ist die des Vermittlers und Koordinators: Wir führen die Informationen zusammen, melden Ihnen jeden Zwischenschritt und nennen nach der Bedarfsanalyse einen realistischen Zeitplan.

Wichtig ist der rechtliche Rahmen. Arbeitnehmerüberlassung ist Kräften mit EU-Pass vorbehalten. Personal aus Drittstaaten setzen wir deshalb ausschließlich über Dienstleistungs-, Werkvertrags- und Subunternehmermodelle ein, nie über Überlassung. Wir gestalten jedes Modell so, dass es sich klar von Scheinselbstständigkeit und verdeckter Überlassung abgrenzt, und lehnen ab, was wir nicht sauber abgrenzen können, auch wenn das ein Geschäft kostet. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall bleibt bei Ihrem Betrieb.

Zum Schluss kommen Anreise, Unterbringung und Einsatzstart. Anreise und Unterkunft sind organisiert, bevor die Reise beginnt, ein fester und mehrsprachiger Ansprechpartner betreut Mitarbeiter und Betrieb über den ersten Arbeitstag hinaus. Viele Kandidaten sprechen Englisch, aus Zentralasien häufig Russisch, Deutschkurse unterstützen wir.

Unser Asien-Netzwerk umfasst inzwischen neun Herkunftsländer: Vietnam und die Philippinen, dazu Indien, Nepal und Pakistan sowie die zentralasiatischen Länder Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan und Turkmenistan. Wenn Sie Bedarf haben, beschreiben Sie ihn uns. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung zu Profilen, Verfahren und Zeitplan, bevor Sie sich entscheiden.

Sprechen wir über Ihren Personalbedarf.

Schildern Sie Ihr Vorhaben, wir empfehlen das Modell, das wirtschaftlich und vertraglich trägt.